Standard Basisausbildung (online)
Die Standard Basisausbildung dauert ein Jahr und besteht aus 12 Modulen. Sie können bequem von zu Hause aus arbeiten. Was Sie benötigen ist ein ruhiges Umfeld, einen Computer, bzw. ein Tablet. Es gibt keinen Zeitdruck: Sie entscheiden, wann Sie Lust, bzw. Zeit haben an den Modulen zu arbeiten. Nach jedem bearbeiteten Modul, führen wir ein Telefongespräch, um die gelösten Aufgaben zu besprechen. Nach Abschluss der Ausbildung sind Sie psychologische(r) Berater/in für Stress, Burnout und ADHS und erhalten das entsprechende Diplom.
Kursaufbau
Die Basisausbildung umfasst 4 Module pro Thema. Sie ist derart aufgebaut, dass Sie jeweils im ersten Modul eines Themenkomplexes alles Grundlegende erfahren. Dies gilt für Stress, Burnout und ADHS. Im zweiten Modul wird auf die Verknüpfung des jeweiligen Syndroms mit dem sozialen Leben, der Partnerschaft und Familie eingegangen. Das Modul 3 beschäftigt sich mit den schulischen sowie beruflichen Herausforderungen. Als Abschluss des jeweiligen Themas erfahren Sie im 4. Modul, wie sie sich präventiv schützen können und Sie lernen Behandlungsansätze kennen. Selbstverständlich fliessen die Themen ineinander.
Damit das Gelesene auch verstanden und verinnerlicht werden kann, wird es durch diverse Fallbeispiele aus der Praxis ergänzt.
In den Modulen stossen Sie auf Aufgaben, die Sie schriftlich beantworten werden. Dadurch wird die Umsetzung des Wissens gefördert. Es bleibt also nicht beim blossen, trockenen Wissen. In der "Standard Basisausbildung" werden die Aufgaben am Telefon besprochen. Teilnehmer der "Intensiv Basisausbildung" vertiefen das Gelernte in den 6 Präsenztagen.
Modul 1: Dem Stress auf der Spur
Das Modul beschäftigt sich damit, wann es zu Stress kommt, welche Stressoren Stress auslösen können und wie sich anhaltender Stress auf Körper und Psyche auswirken kann. Es werden Ihnen die wichtigsten Stressmodelle vorgestellt. Einbezogen werden Resilienz und Ressourcen, um zu erkennen, wo Stress vermindert bzw. bei der Stressverminderung und -Verhinderung angesetzt werden kann. Zur Evaluation des Stresspegels wird Ihnen ein Fragebogen zur Verfügung gestellt.

Modul 2: Stresssituationen in der Partnerschaft und Familie

Sie lernen dabei die typischen Stressfaktoren in einer derartigen Gemeinschaft kennen, wobei zwischen paarexternen und paarinternen Reizen unterschieden wird. Bei der Bewältigung des familieninternen Stresses lernen Sie Kommunikationssysteme kennen. Es wird Ihnen anhand von diversen Fallbeispielen aufgezeigt, welche Regeln in der Kommunikation zu beachten sind, damit Streitigkeiten oder Stresssituationen, die unter der Oberfläche brodeln, vermindert werden.
Modul 3: Schule, Ausbildung und Arbeit: Typische Stressfallen

In diesem Modul weiten wir die Stressfaktoren und die Ansätze der Bewältigung auf einen sehr wichtigen Bereich aus: auf Arbeitsleben und die Ausbildung. Es wird dabei das gesamte System betrachtet: Arbeitgeber und Arbeitnehmer oder übertragen auf die Schule Lehrer, Kind/Jugendlicher und Eltern. Sie können Ihr bisheriges Wissen hinsichtlich der Stress- und Kommunikationsmodelle anwenden. Wir werden uns ausserdem in diesem Modul mit den problemorientierten und emotionsbezogenen Bewältigungsstrategien beschäftigen.
Modul 4: Stress muss nicht krank machen:
Die wichtigsten Ansätze zur Stressbewältigung.
In diesem 4. Modul, welches unter dem Titel des Stresses und der Stressbewältigung steht, befassen wir uns mit der Stressregulation und der Stressbewältigung. An erster Stelle steht die Identifikation des Stresses. Die Stressoren können auf verschiedene Art und Weise empfunden werden. Stress kann auf folgenden 4 Ebenen erlebt werden: der körperlichen, kognitiven, emotionalen und Verhaltensebene. Sie haben die Gelegenheit, Ihre stressbedingten Merkmale zu erforschen und die Ihnen entsprechenden auflösenden Ansätze zu entdecken.

Modul 5: Burnout: Entstehung – Ursachen und Erleben
Burnout kann als eine Folge unserer schnelllebigen Gesellschaft, den erhöhten Leistungsanforderungen in der Ausbildung und Arbeit wie auch im Privatleben über eine lange Zeit sowie des mangelnden Gleichgewichts im Alltag betrachtet werden. Burnout hängt demnach nicht nur mit den stressbedingten Arbeitsanforderungen zusammen. Wie Sie in den Modulen über Stress erfahren haben, sind drei Voraussetzungen für die Entstehung eines Burnouts notwendig: Langeanhaltender, negativer Stress, zu wenige vorhandene Bewältigungsstrategien sowie eine lange Zeit andauernde Dysbalance zwischen Aktivierungs- und Ruheprozessen. In diesem Modul widmen wir uns der Phänomenologie des Burnouts, der Ursachen und des Erlebens.
Modul 6: Burnout verursacht durch persönliche
Stressoren, soziale und kulturelle Strukturen -
Auswirkungen auf Partnerschaft und Familie
Für die Entstehung eines Burnouts werden meist äusserliche Faktoren wie Überarbeitung, Stress durch zu hohe Anforderungen usw. verantwortlich gemacht. Genauso können innerliche Bestandteile zu einer überbordenden Stresssituation führen, die in ein Burnout münden können. Im ersten Teil werden Persönlichkeitstypen vorgestellt, deren Besonderheiten in belastenden Situationen Burnout fördernd wirken können. In einem weiteren Absatz wird Ihnen ein weiterer Burn-out-Test, der auf den vier Gebieten: Körperliche Beschwerden, Vitalität, Erleben und Emotionen und Selbststeuerung und Motivation aufbaut, vorgestellt.
Modul 7: Burnout und Beruf: Arbeitsfokussierte Faktoren

Burnout wird auch heute meist noch als eine typische arbeitsplatzbezogene Krankheit bezeichnet. Dabei muss betont werden, dass das Ausgebrannt sein immer ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren ist. Die Entstehung eines Burnouts ist multifaktoriell. Nachdem im Modul 6 die individuellen, soziokulturellen Faktoren eines Burnouts betrachten wurden, werden im Modul 7 arbeitsbezogene Indikatoren in den Mittelpunkt gestellt.
Modul 8: Burnout ade!
In diesem Modul lernen Sie Kriterien kennen, welche entscheidend sind in der akuten Phase für die Wahl eines stationären Aufenthaltes oder einer ambulanten Therapie. Ebenso werden Ihnen die Grundsätze der Verhaltenspsychologie nach Seligman vorgestellt. Sein Konzept der positiven Psychotherapie, bei dem die menschlichen Bedürfnisse im Vordergrund stehen, nennt Seligman (2011) PERMA (P = Positives Gefühl/Positive Emotion, E = In einer Sache aufgehen/Engagement, R = Positive Beziehungen/Relationships, M = Sinn/Meaning, A = Zielerreichung/Achievement). Ebenso werden Strategien zur Aufrechterhaltung der Gesundheit vorgestellt.

Modul 9: ADHS hat viele Facetten – Kriterien und Ursachen
In diesem Modul werden Ihnen die Kriterien der ADHS im Kindes- und Jugendalter, sowie im Erwachsenenalter detailliert vorgestellt. Sie werden ebenso entdecken, dass mit der ADHS nicht nur Defizite, sondern auch Talente der Betroffenen verbunden sind. Es wird Ihnen aufgezeigt, weshalb die ADHS oft nicht erkannt wird. In einem weiteren Abschnitt erfahren Sie die Komplexität der Ursachen der ADHS.
Modul 10: ADHS in der Familie und Partnerschaft

Der Fokus wird hier auf die ADHS in der Partnerschaft und das Familienleben gelegt. Sie erfahren, weshalb Partnerschaften, bei denen beide Partner von ADHS betroffen sind, häufiger scheitern. Dabei spielen die mangelnden kommunikativen Fähigkeiten eine grosse Rolle. Bei der Gründung einer Familie werden Eltern mit ADHS oft von ihrer konfliktbehafteten Vergangenheit eingeholt.
Modul 11: ADHS und Schule / Firma
Die ADHS spielt auch in der Schule und bei der Arbeitsstelle eine wichtige Rolle. Bei der Wahl des Berufes sollten die Stärken einbezogen werden. Ihnen werden die wichtigsten Symptome, die auf der Reizüberflutung beruhen und deren Auswirkung vorgestellt. Bei Schwierigkeiten im Job sollte eine Transparenz gegenüber dem Arbeitgeber vorhanden sein.

Modul 12: «Ja» zu ADHS!

Unverbindliches Erstgespräch
Haben Sie noch Fragen? Sind Sie sich nicht sicher, ob der "Basiskurs Stress, Burnout & ADHS", der Expertenkurs "Sucht" oder der Expertenkurs Kommunikationspsychologie für Sie geeignet ist? Dann füllen Sie das nebenstehende Formular aus, und ich werde mich in den kommenden Tagen mit ihnen in Verbindung setzen, um allfällige Fragen zu klären.
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